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Ich schreibe ueber Alltaegliches. Kleine Dinge, die manchen Menschen nicht einmal auffallen. Ich beobachte meine Umgebung und schreibe Sachen auf, die ein Bild in meinem Kopf hinterlassen haben.
Viel Spass.

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Farbenspiel

Feurige Farben. Rot, gelb und orange verschmelzen spielerisch zu einer vollkommenen Einheit. Sie formen einen Kelch, einen haengenden Kopf. Von oben herab kuesst frisches Gruen die Stirn der Bluete. All dies, umarmt bei der Farbe des des Himmel. Bauchig, rund, gewoelbt umschliesst es das Zarte gruen, das Kecke Feuerspiel und spendet Erfrischung.

Drei Tulpen in einer blauen Vase.

22.3.09 16:35


Aus den Augenwinkeln

Diese Katze hasst mich. Jedes Mal, wenn ich im Flur an ihr vorbeigehe, schaut sie mich vorwurfsvoll an, gespickt mit einem Hauch Arroganz. Ich wuenschte, sie koennte sprechen, mit mir reden. Ich wuerde ihr sagen: "Es tut mir Leid, dass ich dich nicht in mein Zimmer lasse, aber ich mag dort keinen Besuch. Vorallen keinen, der seine Haare dortlaesst."
18.3.09 12:02


Buehnenstueck

Alle waren nervoes, angespannt. Menschen schauten sich an und, da sie nicht sprechen durften, winkten sich zu, zwinkerten, rollten die Augen. Simple Zeichensprache. Das Heben und Senken von Requisiten.

Ein letzter, tiefer Atemzug, bevor sich der Vorhang oeffnet.

28.2.09 18:13


Unruhe

Der letzte Ferientag hat einen gewissen Geschmack. Es gibt Arbeit, die gemacht werden muss, aber nicht allzuviel. Du fuehlst dich, als muesstest du mit aller Kraft versuchen, diesen letzten freien Tag zu nutzen.

Du bist ruhelos und faengst an zu wandern. Du greifst nach einem Buch, aber du kannst dich nicht auf die kleinen, schwarzen Buchstaben konzentrieren. Du schaltest den Computer an, aber das fuehlt sich so... falsch an. Du wechselst zum Fernseher, doch dort auch ein Glueck - nichts interessiert.

Du legst dich auf dein Bett, atmest tief durch und schaust auf die Uhr. Es ist Abend. Der Tag ist vorbei.

23.2.09 19:20


Gespraech

Ich habe ihn noch nie so gesehen. Mit jedem Wort, dass er sagte und jedem Problem, jeder Angst die er mir anvertraute klang seine Stimme etwas gebrochener. Er sagte, er sei krank, aber seine nassen Augen und seine laufende Nase waren vorher noch nicht da. Er haette beinahe geweint. Und ich konnte nichts tun ausser zuhoeren.
20.2.09 14:41


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